Dienstag, 21. Dezember 2010

Brutales vorgehen der Polizei

Die Strahlemenschen waren in Ribnitz mit der Polizei absolut zufrieden. Sie führten nette Gespräche, es kam zu keinen Einschränkungen. Anders jedoch in Greifswald und um Lubmin bei den Blockaden.

Dazu hier die Pressemitteilung des Ermittlungsausschusses in Greifswald zum Castortransport:


Wäh­rend der Cas­tor­pro­tes­te der letz­ten Woche um Lub­min wur­den die Grund­rech­te von De­mons­tran­t_in­nen und Jour­na­lis­t_in­nen mas­siv ein­ge­schränkt. Die Ak­tio­nen wur­den von ge­walt­tä­ti­gen Über­grif­fen der Po­li­zei über­schat­tet.
Be­son­ders am 16.​Dezember kam es zu zahl­rei­chen Rechts­brü­chen.

So wurde bei­spiels­wei­se ein De­mons­trant in der Ge­fan­gen­sam­mel­stel­le Wol­gast von meh­re­ren Po­li­zis­ten fest­ge­hal­ten und bru­tal zu­sam­men­ge­schla­gen. Auch Teil­neh­mer_in­nen der Schie­nen­blo­cka­den be­rich­te­ten über un­ver­hält­nis­mä­ßi­ge Ge­walt­an­wen­dung und Fol­ter­grif­fe gegen Pro­tes­tie­ren­de.
An­de­ren wurde sogar der Zu­gang zu den an­ge­mel­de­ten Mahn­wa­chen ver­wehrt und so ihr Recht auf freie Mei­nungs­äu­ße­rung und Ver­samm­lung be­schnit­ten. Selbst Sa­ni­tä­ter_in­nen wur­den nicht zu den Mahn­wa­chen durch­ge­las­sen ob­wohl me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gung be­nö­tigt wurde.
Pres­se­ver­tre­ter_in­nen wur­den an Po­li­zei­sper­ren ab­ge­wie­sen und so an ihrer Ar­beit ge­hin­dert. Die­ses Vor­ge­hen lässt ver­mu­ten, dass die Po­li­zei so ver­sucht ei­ge­ne Rechts­brü­che zu ver­schlei­ern.
Nach der Räu­mung der Schie­nen­blo­cka­de bei Brün­zow rich­te­te die Po­li­zei eine Ge­fan­ge­nen­sam­mel­stel­le auf dem frei­en Feld ein, in der fest­ge­nom­me­ne Sitz­blo­ckie­rer_in­nen bei Schnee­sturm und Mi­nus­gra­den ohne Zu­gang zu sa­ni­tä­ren Ein­rich­tun­gen stun­den­lang aus­har­ren muss­ten.
Selbst nach dem Ab­trans­port in die of­fi­zi­el­le Ge­fan­gen­sam­mel­stel­le in Wol­gast wur­den wei­ter­hin men­schen­un­wür­di­ge Be­din­gun­gen be­ob­ach­tet, wie etwa das Ein­pfer­chen in Kä­fi­ge und das Ein­sper­ren ein­zel­ner Per­so­nen in iso­lier­te Dun­kel­zel­len.
Als un­ver­hält­nis­mä­ßig be­ur­tei­len wir auch das Ab­fil­men aller In­ge­wahr­sam­ge­nom­me­nen. Die­ses trägt nicht zur Be­weis­si­che­rung oder Auf­klä­rung bei, son­dern dient le­dig­lich der Ein­schüch­te­rung.
Neben den mas­sen­haf­ten In­ge­wahrs­am­nah­men an sich zählt zu die­ser Stra­te­gie der Ein­schüch­te­rung eben­so das An­dro­hen einer Weg­tra­ge­ge­bühr im Vor­feld. So soll­ten Bür­ger_in­nen ab­ge­schreckt wer­den an le­gi­ti­men Pro­test teil­zu­neh­men. Dass die Po­li­zei diese Ge­bühr nun doch nicht ein­for­dert ist je­doch kein Zei­chen ihres Wohl­wol­len ge­gen­über den De­mons­tran­t_in­nen, son­dern zeigt viel­mehr ihre Ein­sicht, dass solch eine Ge­bühr vor Ge­richt kei­nen Be­stand hätte.
Ins­ge­samt waren viele De­mons­tran­t_in­nen ge­schockt über das teil­wei­se sehr bru­ta­le Vor­ge­hen der Po­li­zei.
Solch ein Ver­hal­ten darf nicht, wie allzu oft, ohne Kon­se­quen­zen blei­ben. So be­grü­ßen wir es, dass ei­ni­ge Be­trof­fe­ne sich ent­schie­den haben gegen die will­kür­li­che Be­hand­lung der Po­li­zei ge­richt­lich vor­zu­ge­hen.

Montag, 20. Dezember 2010

Pressemitteilung, 17.12.2010 (Lubmin-NiX-Da)

Greifswald/Lubmin
– Massive Grundrechtseinschränkungen während des CASTOR – Transportes
– Rücktrittforderung an den Landesinnenminister Caffier

Angesichts der aktuellen Überlastung der Polizei hatte der Innenminister Caffier die
Möglichkeit, den Transport zu stoppen. Paragraph 4, Absatz 2, Satz 5 Atomgesetz regelt,
dass ein Atomtransport nur dann genehmigt werden darf, wenn „der erforderliche Schutz
gegen Störmaßnahmen oder sonstige Einwirkungen Dritter gewährleistet ist.“ Zwar war
der Transport nach Lubmin durch das Bundesamt für Strahlenschutz genehmigt worden,
aber das Amt muss diese Genehmigung sofort widerrufen, wenn ein Bundesland, durch
das der Atommüll-Zug rollen soll, nicht genügend Polizeikräfte zur Verfügung hat, um den
Transport zu sichern. Nach Aussagen der Polizeilandesgewerkschaft gibt es Beamte mit
über 1000 Überstunden und eine Belastungsgrenze, die längst überschritten ist.
Der Innenminister hat aufgrund dieser Situation auf ausreichend Personal verzichtet und
so eine katastrophale Polizeiüberforderung bei der Sicherung des Transportes provoziert.
Es sind im Raum Greifswald/Lubmin das Recht auf Bewegungsfreiheit, das
Versammlungsrecht, die Pressefreiheit und das Recht auf körperliche Unversehrtheit
außer Kraft gesetzt worden.
– Die Ortschaften Vierow, Stilow und Kemnitzerhagen waren über Stunden
abgesperrt. Außerdem waren AnwohnerInnen gezwungen 4 Stunden am
Straßenrand der Bundesstraße anzuhalten, da die Straße für den Verkehr gesperrt
wurde.
– Trotz der noch frischen Erinnerungen an die Freiluft-Gefangenensammelstelle bei
Harlingen (Wendland) im November dieses Jahres, gab es erneut einen
Polizeikessel auf offenem Feld, in dem festgenommene SitzblockiererInnen über
Stunden festgehalten wurden. Die Möglichkeit einer richterlichen Überprüfung der
Rechtmäßigkeit der Ingewahrsamnahme war nicht gegeben. Die Polizei war nicht in
der Lage, die Gefangenen zu versorgen, ihnen Zugang zu sanitären Einrichtungen
zu gewährleisten und für einen schnellen Abtransport zu sorgen.
– SanitäterInnen wurden nicht zur Robin-Wood-Blockade und anderen Aktionen
durchgelassen, sie wurden immer wieder durchsucht und am Weiterfahren
gehindert.
– Behördlich genehmigte Mahnwachen waren nicht frei zugänglich für
Versammlungsteilnehmer. Die Essensversorgung der sich in Zelten aufhaltenden
Mahnwachenbesetzung in Stilow wurde über 24 Stunden unmöglich gemacht.
– Journalisten wurden immer wieder in ihrer Arbeit behindert und konnten
Informationen nicht rechtzeitig weiter geben
– Die Landespolizei NRW drohte Demonstranten mit Foltergriffen, wenn sie sich nicht
freiwillig entfernten.
Wenn der Landesinnenminister Caffier den Transport bei schwersten Schneesturm, unter
in Kaufnahme der Gefährdung seiner Einsatzkräfte, der Bevölkerung und der
Protestierenden mit einer Genehmigung begründet, bei der er über das Bundesamt für
Strahlenschutz selbst eine Verlängerung ermöglichen könnte, schwört er eine
Katastrophensituation herauf und disqualifiziert sich für das verantwortungsvolle Amt eines
Innenminister, welches in Maß Ordnung und Sicherheit garantieren müsste.

Pressemitteilung von Lubmin NiX Da

VATT`N störFALL

Eine super Aktion, die zum selbermachen animiert...


Weitere Infos dazu: http://www.tschuess-vattenfall.de/startseite.html

Februar neuer Castor nach Lubmin!

Wie von der Internetplattform von ContrAtom zu lesen ist, soll im Februar 2011 die nächsten 5 Behälter nach Lubmin rollen. Die Strahlemenschen werden auch dazu in Ribnitz-Damgarten weiterhin aktiv sein, weiterhin die Bevölkerung aufklären, Veranstaltungen und Aktionen. JedeR soll unser Nein deutlich vernehmen! JedeR soll bescheid wissen! Alle GenerInnen und KritikerInnen sollen aktiv werden!

Gegen das nicht-wissen wohin und für ökologische Alternativen!

Artikel: http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=blog&artikel=1585

Sonntag, 19. Dezember 2010

Return To Sender!

Gebt Frau Merkel ihren Atommüll zurück, zeigt ihr dass ihr unzufrieden seid, mit der Verlängerung von AKWs. Mit jedem Jahr kommen 450 Tonnen weiterer Müll hinzu, niemand weiß wohin. Dieser Müll wird dann einfach alle 20 Jahre von dem einen ins andere Lager gefahren, nebenbei dürfen die GegnerInnen dann noch kurz demonstrieren.

Nein zu Schwarz-Gelb!

Hier könnt ihr Frau Merkel den Atommüll zurück geben!

Freitag, 17. Dezember 2010

Castoren in Lubmin

Nun haben die Castoren, wie erwartet, doch die gewohnte Verspätung gehabt. Die RibnitzerInnen meldeten deswegen die Mahnwache mal lieber gleich bis zum Freitag an, in Lubmin ist heute abgebaut worden. Doch, wie immer, haben die Castoren Lubmin erreicht, stehen im Zwischenlager. Schade, dass die Proteste klein geredet werden. Es waren in über 100 Städten Demonstrationen; Mahnwachen und/oder Blockaden (mehr). Der Protest entwickelt sich hier langsam, ungesehene Castortransporte wird es nicht nach Lubmin geben! Die Strahlemenschen rechnen mit noch mehr Zuwachs in ihrer Gruppe, die Atom-Bewegung in Mecklenburg-Vorpommern ist weitestgehend zufrieden mit ihren Protesten. Was die letzten Tage so passierte, seht ihr hier:


 

Wir brauchen Dich! Für den kreativen Widerstand entlang der Castorstrecke!

Der Castor rollte durch Ribnitz (mit Video)

Was die Strahlemenschen nun seit Oktober der Bevölkerung erzählten, bewahrheitete sich wirklich. Der Castor fuhr, viel zu schnell, durch unsere Stadt. Gut bewacht durch mehrere PolizistInnen.


Die Strahlemenschen  waren jetzt seit dem Castorstrecken Aktionstag aktiv, organisierten Informationsveranstaltungen, verteilten Flyer, stellten diesen Blog online. Der Rückhalt in der Bevölkerung wuchs von Veranstaltung zu Veranstaltung, von Flyer zu Flyer. Immer mehr hatten vom Castor gehört, auch wussten immer mehr Menschen über uns bescheid, finden es gut was wir gemacht haben. Die Strahlemenschen waren kreativ und bereit zum frieren in der Kälte.
Vor allem durch den Castor-Stammtisch konnte der Widerstand noch einmal konkret geplant werden. Immer mehr Menschen kamen zu den Strahlemenschen, wurden aktiv. Die Mahnwache, die gleich am nächsten Tag begann, war von Anfang bis Ende immer gut besucht. Das überraschte die OrganistorInnen und Veranstaltungsleiter. Eröffnet wurde mit Musik, nebenbei kamen Menschen mit Gitarre und sangen mit uns, zum schluss sangen die Strahlemenschen.


Die Strahlemenschen standen dann noch bis circa 23.00 Uhr, danach gingen alle nach Hause. Nachts um 4 kam noch eine Frau, die den Strahlemenschen Glühwein bringen wollte aber nicht doll enttäuscht war, das keiner mehr da war. In Ribnitz war tote Hose um diese Zeit, Sinn hätte es nicht mehr gemacht.

AM nächsten Morgen standen die Strahlemenschen ab 7.30 Uhr am Bhanhof, begannen mit ihrem friedlichen Protest. Diesmal wurde ihnen nicht so kalt, einer brachte einen Ofen, der andere ein Zelt. So wurde der Protest auch noch durch ein zweites Transpi (welches in der Nacht zuvor gemalt worden ist) unterstützt und immer größer.


Dieses obere wurde in der Nacht vorm 16. Dezember gemalt. Großes Lob an die beiden! Das untere nahmen die Strahlemenschen schonn am 23. Oktober mit, ebenfalls in der Nacht zuvor gemalt.


Ein komisches Phänomen war, dass umso näher der Castor kam, das Wetter immer schlechter wurde. Es fing mehr an zu schneien und zu stürmen, die Schulen wurden kurzfristig früher geschlossen. Den Strahlemenschen (auch einige SchülerInnen die an diesem Tag dem Unterricht nicht folgten) war dies zwar nicht egal, aber sie machten sich am Ofen und mit Musik immer wieder gute Laune. Ab und zu wurde Tee getrunken oder auch mit den BürgerInnen erzählt. Auch die PolizistInnen waren uns sehr wohl gesonnen, sprachen mit uns und kauften zum Schluss sogar noch gelbe X-e.


Zum einheitzen wurde Holz benötigt, welches nur bei Gitarrenklängen gemeinsam gesägt werden konnte. Später machte der Wind den Strahlemenschen ordentlich zu schaffen, so besorgte einer von ihnen ein Zelt. So hatten die Strahlemenschen sich schon eine richtige Zentrale eingerichtet, dank I-Phone wussten sie auch immer, wo der Castor grade war.

Kurz bevor der Castor kam, ging der großteil der Menschen vom Bahnhof weg. Erfahrungen aus dem Wendland zeigen, dass Menschen nur durch den absolut kurzen Aufenthalt neben dem fahrenden Castor krank werden können. Die Strahlemenschen sprachen auch andere Leute an, sich jetzt nicht am Bahnhof aufzuhalten, meist vergebens. Einige mutige gab es, die den Castor fotografierten oder filmten:




NAchdem der Castor durch Ribnitz durch war, hielten die Strahlemenschen noch bis 17.00 Uhr die Stellung und räumten dann im Schneesturm ein. Sie verabredeten sich zum Montag, 20.12.2010 um 19.00 Uhr im AJZ KiTa e.V. (am Bleicherberg 2) zur Nachbesprechung. Es sind auch all diejenigen eingeladen, die nur kurz bei der Mahnwache waren oder mit ihr Sympathisierten.



Nach dem Castor ist vor dem Castor! 
Der nächste rollt vermutlich Mitte Februar ins Zwischenlager Nord. 
Unserer Vermutung über Ribnitz-Damgarten!

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Mahnwache gegen 17:00 Uhr beendet

Der letzte harte Kern harrte noch bis 17:00 Uhr in der Kälte und dem Sturm am Bahnhof aus. Als die Dämmerung einsetzte begann der Abbau, die Strahlemenschen verabschiedeten sich, waren glücklich über den friedlichen Verlauf der Mahnwache. Abgeschlossen wurde die Mahnwache mit Liedern, dem auspusten der Kerzen und dem anzünden einiger Wunderkerzen. Einen Bericht über die gesamte Mahnwache wird es morgen hier geben.

Hier noch das Abschlussfoto:

Castor soeben durch Ribnitz

Der Castor ist eben durch Ribnitz gefahren. Die meisten sind in Sicherheit gegangen, verschwanden vom Bahnhof. Es waren geschätzte 60 - 70 km/h. Es gab 2 Festnahmen, allerdings nicht bei uns sondern aus dem Dunstkreis der faschistischen Szene. Hier Fotos vom Castor:





Die Mahnwache findet heute noch bis 17.00 Uhr statt. Wer noch hin kommen will, ist herzlich eingeladen.


Castor 11:30 Uhr erwartet; Bilder der Mahnwache

Wir erwarten den Castor nun um 11:30 Uhr am Bahnhof in Ribnitz. In Ludwigslust kam es zu einer Verzögerung von einer halben Stunde durch eine Blockade von circa 20 Menschen.

Hier die aktuellen Bilder der Mahnwache in Ribnitz:







Wir laden immernoch alle BürgerInnen ein, zur Mahnwache zu kommen!

Mahnwache neu eröffnet

Um 8.00 Uhr fanden sich wieder einige Menschen am Bahnhof zusammen, um gegen den Castor zu protestieren. Bei eisigen Temperaturen und heißen Getränken kommt es in den doch noch frühen Morgenstunden zu einem kleinen bürgerlichen Protest.

Wir laden alle RibnitzerInnen und auch alle anderen SympathisantInnen ein, zur Mahnwache zu kommen. Aktuell ist der Castor in Wittenberge bzw. schon ein kleines Stück dahinter.

In Ludwigslust sind Menschen auf den Gleisen, der Castor wurde ausgebremst. Hinter dem Castor steht ein ICE.

Der Castor wird gegen 12:00 Uhr in Ribnitz erwartet.

Getrommel und Plauderei

Die Mahnwache am Ribnitzer Bahnhof wurde durch mehrere AktivistInnen kreativ gestaltet. Es fanden sich mehrere BürgerInnen ein und gaben ihrem NEIN zu der Verlängerung der Atomkraft einen angenehmen Ausdruck. Sie plauderten; einige nahmen ihre Instrumente mit, andere ihre Kinder. Es gab Kaffee und Suppe, Ankommende am Bahnhof waren positiv überrascht und erfreuten sich meist über den Protest.


KERNgesunde Kinder
 
 

Strahlemenschen kurz nach dem Aufbau; ca. 17.30 Uhr


Alle sind zufrieden nach Hause gegangen und werden zu gegebener Zeit wieder vor Ort sein.
Es gibt kein ruhiges Hinterland!

Mittwoch, 15. Dezember 2010

BREAKING NEWS

MI 23:40 Ingersleben BREAKING NEWS!

Um 23:40 Uhr gelang es ca. 50 Menschen in Ingersleben auf die Strecke zu kommen und den Castor für wenige Minuten zu stoppen.

Castor-Update

Castor hat um 22:15 Bebra in Richtung Eisenach passiert.

 more Info: castorticker.de

Castor steht!

Der Castor steht seit etwa 16:00 Uhr in Neunkirchen. (CASTORTICKER)

Polizei unterwegs

Polizei prüft die Strecke vom Mannheim Hbf-Frankfurt über MA-Waldhof (Gerücht) (CASTORTICKER)
Viel mehr Polizei als gewöhnlich in Ribnitz. Hubschrauberflüge; überwachter Bahnhof.

Mahnwache in Ribnitz genehmigt!

Die Mahnwache in Ribnitz-Damgarten auf dem Bahnhof wurde soeben durch das Ordnungsamt genehmigt. Kommt schon heute alle hin, wir eröffnen in nicht einmal einer Stunde. Ab jetzt kann das Flyern losgehen!

Castor wieder gesehen

Um kurz nach 15 Uhr wurde der Castor zwischen Saarbrücken und Neunkirchen gesichtet. (Meldung vom CASTORTICKER)

Streckenführung, neues Update

Dadurch, dass nun schon ein kleiner Teil der Strecke zurückgelegt worden ist, wird das Netz der Spekulationen immer enger. Radiosender berichten zwar von der Ausweichmöglichkeit über Pasewalk, diese steht für uns jedoch nicht zur Debatte da der Castor dann an Berlin ran müsste. Dies wäre für uns absolut Irrsinn und auch viel zu gefährlich!

Karte der Strecke hier (CASTORTICKER)

Castor-Update

 In Neustadt/ Weinstraße befinden sich derzeit etwa 20 Menschen an der Strecke und erwarten die Ankunft des Castorzuges. (CASTORTICKER)

Weitere Aktivitäten:

Um 19.30 Uhr findet in Darmstadt eine Lichterdemo statt. Sie beginnt am Nordbahnhof und führt dann an der Castorstrecke entlang. (CASTORTICKER)
Ab 17 Uhr findet in Uelzen in der Fußgängerzone die Aktion \"1000 Kerzen gegen Atommülltransporte\" statt. (CASTORTICKER)

Castor-Update

Der Castor ist nach einem Zwischenstopp um 14.00 Uhr in Forbach losgefahren. Er hatte einen längeren unplanmäßigen Zwischenhalt. Einer Meldung (noch nicht bestätigt) sei eine Fliegerbombe aus dem II Weltkrieg gefunden worden.


Überall entlang der Strecke kommt es zu Mahnwachen, Twitter überschlägt sich grade zu mit neuen Ankündigungen. Ab 22.00Uhr ist in Schwerin eine Mahnwache angemeldet, wer hinkommen will meldet sich bei: arndt.mueller@bund.net

Mahnwache beim Ordnungsamt eingereicht

Die Mahnwache der Strahlemenschen und allen SympathiesantInnen ist soeben beim Ordnungsamt eingereicht worden. Außerdem wurde sie kurzfristig verlängert, da der Zug jetzt schon Verspätung hat. Nun ist Sie für 48h angemeldet. Wir freuen uns auf Publikum, noch darf gehofft werden, dass wir die Mahnwache genehmigt bekommen.

Asse-Desaster und Castorlage

Die radioaktiven Laugenzuflüsse haben sich verdoppelt:
http://www.contratom.de/blog.php?id=1569

Der Castorzug passierte Chaudenay in Begleitung von zwei Hubschraubern, Stand ca. 8:50 Uhr. (CASTORTICKER)

Erstes Castor-Video!

Aus Valence gibt es ein Video von der Durchfahrt des Castors:

Protest in Ribnitz

In Ribnitz-Damgarten auf dem Bahnhof wird es am Mittwoch und Donnerstag eine Mahnwache geben. Diese startet 17.00 Uhr am Mittwoch und endet auch 17.00 Uhr am Donnerstag. Wir werden sie kreativ eröffnen, alle InteresentInnen; Schaulustigen und SympathisantInnen sind dazu herzlich Willkommen. Auch wird die Mahnwache einen kreativen Abschluss bekommen.

Flyer und Plakate sind hier runterzuladen, zu verteilen und zu verlinken.




Und hier der Flyer, kluger Weise gleich 4 auf einem A4-Blatt.


Wir sehen uns ab morgen bei unserem Ribnitzer und bundesweitem Protest!

Was an der Strecke so los ist

Um 0:23 hat fuhr der Castor durch Valence Ville. Er wird ie deutsch-französische Grenze demnächst passieren.


In Erfurt gab es eine erfolgreiche Anti-Castor-Demo mit 250 TeilnehmerInnen. Infos dazu hier. Morgen wird in Erfurt ein "spazierender Sicherheitscheck" durchgeführt.


Ebenfalls findet morgen noch eine Demo in Potsdam statt. Aufruf hier.


Laut Twitter hat sich sehr viel Polizei im Radisson und Hotel Hohe Düne einquartiert.  
Quelle: Lubmin-NiX-Da



Dienstag, 14. Dezember 2010

Castornews und was sonst noch so los war

Der Castortransport ist um 20:04 aus Cadarache losgefahren und hat seine Reise begonnen. Das sind 20min früher als der bekannte Fahrplan besagte. Bei allerdings zahlreich angemeldeten Protestaktionen wird es sicherlich zu einer Verspätung schon vor Greifswald geben.

Außerdem existieren auch schon Fotos vom Castor, die hier zu finden sind.

Bei der "Nazis abschalten - Atomkraft raus" Demonstration waren rund 300 TeilnehmerInnen. Es wurde wieder fotografiert und gefilmt von den Faschos, allerdings kümmerten sich die PolizistInnen darum. Weiteres dazu und zu der heutigen Lichterkette in Greifswald findet ihr hier und hier.


Laut der Twitter Nachrichten von Lubmin-NiX-Da gab es heute Störfälle in drei unserer Atommeiler. Die Nachricht lautete: Heute Störfälle in Atommeilern Brunsbrüttel,Krümmel,Biblis.Merkel: Atomkraft abschalten! Stop Castor Lubmin!

Weiteres dazu ebenfalls später.

Stammtisch konstruktiv, Mahnwache in Ribnitz

Der heutige Stammtisch war ein bunt gemischter Mix aus Jung und Alt, aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft. Die Strahlemenschen freuten sich, dass viele neue Menschen kamen, Ergebnisse erarbeitet werden konnten. So wird es ab
Mittwoch (15.12.10) 17.00 Uhr eine Mahnwache am Bahnhof geben. Diese soll bis zum Donnerstag bis 17.00 Uhr durchgeführt werden. Wir finden das als einen schönen, und bei dieser Jahreszeit auch anspruchsvollen Protest. Gäste mit warmen Tee sind immer willkommen. Zum Anfang und zum Ende wird es einen kleinen Flash-Mob geben. Weiteres dazu ab Mittwoch.

Die Veranstaltung ist noch nicht angemeldet, wird dies aber Mittwoch früh. Sollten sich Änderungen ergeben, wird das hier sofort Veröffentlicht. Weitere Infos Morgen.

Kreistag Demmin gegen Castor-Transport

Der Kreistag Demmin will ebenfalls keinen Castor-Transport und beschloss mehrheitlich eine Resolution. Artikel vom Nordkurier siehe hier. Auch mit solchen Dingen wird das Nein gegen die Schwarz-Gelbe Atomkraft immer deutlicher, immer lauter!

Versammlungsrecht eingeschränkt!

An der deutsch-französischen (Wörth) Grenze wurde das Versammlungsrecht (Grundrecht) für heute stark eingeschränkt. Das Amtsblatt findet ihr hier.

Wir vermuten, dass die Castoren immernoch auf Weiterfahrt warten, da noch keine neuen Standortmeldungen rausgegeben worden sind.

Castortransport über Ribnitz-Damgarten!

Nach der heutigen OZ war aus den Kreisen der Landesregierung zu erfahren, dass die Behälter über Rostock in das Zwischenlager Nord fahren werden. Damit ist der Transport über Ribnitz logisch zu schkussfolgern. Der Artikel der OZ ist hier zu finden.

Der Stand der Castortransporte gegen 12.00 Uhr

Wie auf mehreren Portalen berichtet wurde, ist der Strassentransport vom Forschungszentrum Cadarache erledig. Die 4 Behälter sind nun auf dem Verladebahnhof in Aix-en-Provence und werden dort auf den Zug verladen.

Heute Stammtisch 19.00 Uhr

LiebeR LeserIn,

wie hier schon oft gepostet werden wir uns heute um 19.00 Uhr im AJZ KiTa treffen. AktivistInnen für Donnerstag werden noch gesucht. Wer Lust hat, kann heute Abend einfach kommen. Egal ob jung oder alt, männlich oder weiblich, Konfession und alles andere egal. Hauptsache keine Nazis und PolizistInnen im Dienst. Wir können noch Unterstützung für Donnerstag gebrauchen. Also ab nach Ribnitz heute Abend und revolutionäre Energie verspüren! Wir sehen uns!

Montag, 13. Dezember 2010

Camp nach lockeren Verhandlungen nicht geräumt

Nachdem das Camp in Guest mit einer Räumungsandrohung beschäftigt war, kam auch glatt zum angemeldeten Zeitpunkt das Ordnungsamt. Nach längeren, aber wohl lockeren Verhandlungen darf das Camp aber doch bleiben. Jedoch wohl nur für 40 Menschen. Weitere Informationen hier:

http://camp.blogsport.com

Polizei rüstet sich

Wie zum G8-Gipfel errichtet die Polizei schon wieder ein "klein-Guantanamo". Diesmal bei der B111 in der Nähe von Wolgast. Auch auf die demokratischen Eilverfahren wird nicht verzichtet. Obwohl sich alle CastorgegnerInnen von Gewalttaten distanzieren, bereitet sich die Polizei schon wieder auf das schlimmste vor. Wir hoffen, dass keine Zelle in Gebrauch sein wird, auch wenn die PolizistInnen vielleicht zu massiven Provokationen greifen werden.

Aber es gibt auch CastorgegnerInnen unter den BeamtInnen. Also erst mal nicht Schwarz auf die ehemals Grünen malen, sondern immer deeskalierend handeln. Und die Konfliktmanager sind und bleiben fürn Arsch!

Weiteres zum "klein-Guantanamo" hier.

14.12. - Atomkraft raus Nazis abschalten

Was hat der Castor Transport nun mit den Nazis zu tun?
Seit Monaten erlebt der Widerstand gegen die Atomenergie sowohl bundesweit als auch in MV ungeahnten Aufwind. Die Nazis wollen darauf aufsatteln. In deren Portal „Mup info“ finden sich ausführliche Infos zum Castor und zu den bevorstehenden Protesten. Anscheinend mobilisieren sie selber zum Castor-Protest. Ein Artikel auf dem Portal endet mit den Sätzen: „Weitere Aktivitäten der Atomkraftgegner sind bereits angekündigt. Möglicherweise beteiligen sich auch nationale Kräfte vor Ort“.
Es passt ins Bild sich verändernder faschistischer Propaganda, dass die Nazis nicht nur stumpf auf der Schiene Heimatschutz/Ökologie reiten, sondern auch antikapitalistische Elemente der Anti Castor Proteste bedienen. So äußerte der NPD-Abgeordnete aus MV, Pastörs während einer Landtagsdebatte, dass die Atomenergie ein Teufelswerk sei und nur der kapitalistischen Wachstumsideologie diene. Es wird aber gleichzeitig offen zugegeben, dass es ihnen nicht um die Abschaffung der Atomtechnologie gehe. Laut der Äußerung von Pastörs im Landtag, ist ein weiteres deutsches Engagement in der Atomenergie in Ermangelung anderer preiswerter Alternativen zur Energiegewinnung sinnvoll, um auf dem Weltmarkt mit dessen niedrigen Energiepreisen mithalten zu können.


 
Auch wenn dieses Argument faktisch falsch ist, so zeigt dieses Argument der Standortlogik doch sehr deutlich die eigentlichen, nationalistischen Interessen der Nazis. Im Kern geht es den Nazis also nicht um die Abschaffung der Kernenergiegewinnung weltweit sondern nur um einen Machtgewinn in der strukturschwachen Region MV, indem sie sich als Sachwalter der Interessen der dortigen Bevölkerung gegen vermeintliche Interessen der sogenannten Industrieregionen gerieren. Wir lassen nicht zu, dass Vertreter menschenverachtender Ideologien als Trittbrettfahrer von dem Anti-Atom-Protest profitieren. Es ist die übliche Taktik der Nazis, an Proteste und gesellschaftliche Kontroversen anzuschließen, in der Hoffnung, dadurch mehr gesellschaftlichen Einfluss zu erlangen. In diesem Zuge präsentieren sie sich und einen starken Staat, nationale und rassistische Ideologien als Lösungsmuster.
Natürlich ist es kein Zufall, dass die strukturschwache Region MV für die Zwischen(end)lagerung vorgesehen ist. Mit dem Mittel Zuckerbrot (versprochenen Verdienstzuwächse durch Arbeitsplatzangebote) und Peitsche (Polizeieinsätze) soll hier als auch im ebenfalls strukturschwachen Wendland ein Atomklo durchgesetzt werden. Es ist wichtig, hier, ebenso wie im Wendland eine starke emanzipatorische Gegenbewegung aufzubauen. Für Nazis ist dabei kein Platz. Für uns ist der Kampf gegen Atomenergie verbunden mit dem Kampf für eine emanzipatorische und solidarische Gesellschaft. Nazis wollen etwas anderes.

Kein Fußbreit den Nazis in den Anti Castor Protesten noch irgendwo sonst!
Kick the waste!
Di, 14.12. – 20.00 Uhr Greifswald HBF/ ZOB

Mehr immernoch unter:
http://betriebsstoerung.blogsport.de/

Solidarität der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

Die BürgerInnen Initiative Umweltschutz wird sich am Mittwoch an die Strecke begeben und zeigen Solidarität mit den Mecklenburgischen AktivistInnen. Sie werden in Wittenberg und Ludwigslust zu finden sein, sowie auch bei Greifswald auf den Gleisen.

Mehr INformationen findet ihr hier.

Morgen Stammtisch in Ribnitz!

Wir laden alle BürgerInnen zum morgigen Stammtisch im AJZ KiTa ein. Beginn ist 19.00 Uhr. Wir freuen uns auf eure mitgebrachten Ideen und Anregungen. Wir müssen gemeinsam friedlich aktiv werden. Wir wollen keine Eskalation, Gewalttaten oder ähnliches. Wir wollen einen Protest aus einer breiten Masse der Bevölkerung.

Bei Kaffee und guter Laune morgen im AJZ.

Heutiges "Atommüll sammeln für Frau Merkel!"

Pressemitteilung des Anit-Atombündnis Nord-Ost, zu finden auch hier.

Heute fand vor dem Wahlkreisbüro von Angela Merkel eine Anti-Atom-Aktion statt. Rund 50 AtomkraftgegnerInnen versammelten sich um 12 Uhr vor dem Stralsunder Hauptbahnhof und zogen mit Trillerpfeifen und Musik durch die Innenstadt. Auf einem Transparent war zu lesen: „Lubmin – der vergessene Standort“.
Mit viel Gepolter rollten mehrere Aktivisten 10 Atommüllfässer durch die Straßen mit dem Ziel sie demonstrativ beim Wahlkreisbüro von Angela Merkel abzugeben. Begleitet wurde der Demozug von einer riesigen CASTOR – Attrappe. Unter dem Motto „Zurück zum Absender“ wollen die Demonstranten darauf hinweisen, dass die Kanzlerin für die weitere Atommüllproduktion, deren ungelöste Entsorgung und den bevorstehenden CASTOR – Transport ins Zwischenlager Nord bei Lubmin verantwortlich ist. Wie die erhöhten Krebsraten um deutsche AKW's sowie das gescheiterte Atommülllager Asse zeigen, ist selbst der Normalbetrieb von Atomanlagen mit erheblichen Gefahren für die Bevölkerung verbunden. Trotzdem hält die Politik der Bundesregierung weiterhin an Laufzeitverlängerung, Atommülltourismus und dem Ausbau des Salzbergwerkes Gorleben fest.
Die Bundesregierung bzw. das Bundesamt für Strahlenschutz genehmigte außerdem den bevorstehenden CASTOR-Transport, obwohl mit dem Transport damalige PolitikerInnen ihr Wort brechen. Als man das Zwischenlager plante, wurde nicht ermittelt, wie groß das radioaktives Inventar aus den AKWs Lubmin und Rheinsberg ist. Man versprach lediglich ein Zwischenlager für den Müll der beiden AKWs zu bauen, dimensionierte die Halle aber deutlich größer. Die damalige Umweltministerin Angela Merkel sagte dazu: „Die Zukunft des Zwischenlagers Lubmin ist derzeit nicht verbindlich festlegbar“. Jetzt bewahrheiten sich diese Befürchtungen. Angela Merkel hat ihr Direktmandat aus Nordvorpommern bekommen, also unweit des Zwischenlagers. „Statt für Lobbyinteressen ist Merkel für das Wohl und die Gesundheit der Menschen verantwortlich“ kommentierte der Sprecher Adelwin Bothe des Anti-Atom-Bündnis Nordost.
Zudem liegt Mecklenburg-Vorpommern mit seinem Anteil an erneuerbaren Energien weit über dem Bundesdurchschnitt und ist von der rückwärtsgewandten Atompolitik der Bundesregierung stärker als andere Regionen betroffen. In seiner Rede empfahl Daniel Daedlow vom Anti-Atom-Bündnis der Bundeskanzlerin das alte indianische Sprichwort „Wenn dein Pferd tot ist, steig ab“.

Krümmel wird wieder ans Netz gebracht

Der EnergiekonzernVattenfall will den Pannenmeiler Krümmel wieder in Betrieb nehmen. Obwohl es der gefährlichste Meiler der Republik ist, eine Notabschaltung in der vorgegebenen Zeit grade fehlgeschlagen ist, lässt der Energieriese sich diesen Gewinn nicht nehmen. Proteste dazu sind angekündigt, jedeR BürgerIn wird dazu aufgerufen, den Stromanbieter zu wechseln. Tschüss Vattenfall!

Weitere Informationen


http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=blog&artikel=1565


http://tschuess-vattenfall.de/

Vollkommen verstrahlt

Atomkraftwerke sind ein taktisches Mittel, durch die wir in Deutschland innerhalb von 2 Monaten Atomwaffenfähig sind. Das folgende Video zeigt ziemlich beeindruckend wie viele Atomtests es von 1945 - 1998 gab und wo sie waren. Viele Worte braucht es dazu nicht mehr...

Sonntag, 12. Dezember 2010

Wo der Castor langfährt

Die Jungs und Mädels von contratom haben mal wieder eine super Arbeit geleistet und die Strecke nach Relevanz zusammengetragen und auch gleich noch gezeigt, wo sich der Widerstand befindet. Wir RibnitzerInnen sind, wie viele andere vergessen worden, was aber auch nicht weiter schlimm ist. Immerhin wird es in der kommenden Woche zu vielen spontanen Aktionen kommen.



Weitere Informationen gibt es hier und hier, oder auch am Dienstag bei unserem Castor-Stammtisch.

Deutsches Atomforum wollte sich als Klimaschützer ausgeben

Für das Forum schien es wohl ganz einfach. Die schmutzige und gefährliche Kernenergie sollte mit gekonnten Fotomontagen genau so sauber erscheinen wie die Energie des Windes und der Sonne. Durch eine einstweilige Verfügung wurde diese Propaganda jetzt gestoppt.


Mehr Informationen und der komplette Artikel hier.

An die Strecke! Auf die Nerven!

Überall entlang der Strecke formiert sich der Protest, nicht nur in Mc-Pomm, sondern Bundesweit. In Thüringen gibt es nun ein Bündnis, welches auch auf die Gleise will. Wir Sympathisiren mit den Leuten und fordern alle weiteren BürgerInnen auf, sich den Gruppen vor Ort anzuschließen oder noch schnell selbst mit FreundInnen Aktionen zu planen!

Die Thüringer sind hier zu finden.

Bilder und Video aus Greifswald

hier eine kleine Auswahl von der gestrigen Demonstartion. Es waren 3600 DemonstrantInnen, die größte Anti-Atom Demo Mecklenburg-Vorpommerns. Alle TeilnehmerInnen stellten sich gegen die geplanten Atommülltransporte nach Lubmin, gegen die Atomkraft und, ganz wichtig, auch gegen Nazis. Die DemonstrantInnen wurden mitunter von Faschos beobachtet, fotografiert und gefilmt. Grade deswegen ist es absolut wichtig, dass sich möglichst viele Menschen am Dienstag um 20.00 Uhr in Lubmin versammeln, um der Atomkraft und den Nazis eine klare Absage zu erteilen.

Nachfolgend die Fotos.
















Außerdem ein klasse Kurz-Viedeo zur gestrigen Demo:




Mehr Informationen zur gestrigen Demo gibts hier.

Castorfahrplan zum runterladen

Unter diesem Link steht der Fahrplan des kommenden Castors. Vielen Dank an die Leute, die ihn für uns hochgeladen haben!

Camp Guest steht vor der Räumung

Das Camp Guest steht kurz vor der Räumung da der Landschaftsschutz nicht gewährleistet sei. Weiteres unter http://camp.blogsport.de/

Samstag, 11. Dezember 2010

Abfahrtstermin steht fest!

Laut der Süddeutschen Zeitung fährt der Castor am Mittwoch gegen 20.30 Uhr los. Je nach Route passiert er dann die Grenze zwischen 11.00 Uhr und 17.00 Uhr.

Weiteres dazu hier.

Freitag, 10. Dezember 2010

Castor tatsächlich durch Ribnitz?

Es wird von Tag zu Tag wahrscheinlicher, dass der radioaktive Müll durch Ribnitz kommt. So rechnen wir jetzt ganz stark damit, da er Brandenburg bei seiner durchfahrt lediglich berührt. Strecke hier:





Wir finden das natürlich schade, dass unsere Stadt in Berührung mit dem Schwarz-Gelben Müll kommt. Aber wir sind schon vorbereitet, wollen dass der Castor sich auf jeden Fall an die 30km/h hällt und hier nicht durchprescht. Kreativer Protest von uns allen ist gefragt! Viel Zeit bleibt uns nicht mehr!

Quelle hier

Nicht ein freier Stuhl

Der Vortrag des Rostocker Referenten stieß auf ein breites Interesse, über 20 BürgerInnen versammelten sich am gestrigen Donnerstag um der Präsentation zu folgen. Die Strahlemenschen nahmen genau genügend Stühle mit zum Veranstaltungsort, es war zum Beginn des Abends kein freier Stuhl mehr vorhanden.



Der Abend beinhaltete die Risiken der Atomenergie, zeigte alternativen auf. Außerdem kamen wir auch auf die Demonstration in Greifswald zu sprechen. Wir treffen uns morgen 11.00 Uhr am Ribnitzer Bahnhof, für all diejenigen, die mitkommen wollen. Auch der Tag X in Ribnitz wurde besprochen, Ideen gesammelt und extra dafür noch ein Termin für ein offenes Treffen genannt. Den Ort geben wir noch bekannt, wir hoffen dass jedeR noch eineN FreundIn mitbringt.

Wir freuen uns, dass der Abend schon gut angenommen worden ist, aber dennoch waren es nicht allzu viele Leute für Flyeraktionen, Aufklärung und unsere Internetpräsenz. Aber weitere Veranstaltungen werden folgen, bestimmt mit einem Zuwachs an Publikum.

Sorge über einen Angriff mussten wir uns zum Glück nicht machen, die Polizei bewachte uns die gesamte Veranstaltung über.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Der Castor vor Gericht

Die Grünen sehen ihre letzte Chance den bevorstehenden Castor ins Zwischenlager Nord zu stoppen, nur noch vor Gericht. Aber dies wohl nicht ganz ohne juristische Möglichkeit, die Klage zu gewinnen. Alles nur durch ein neues Gesetz, welches wörtlich besagt: „Das Zwischenlager Nord soll ausschließlich für die radioaktiven Abfälle der Kernkraftwerke Rheinsberg und Lubmin genutzt werden sowie als Landessammelstelle für radioaktive Abfälle aus (...) Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg dienen.“
Damit ist die juristische Raffinesse des Konzern vielleicht gebremst, und wir bekommen wirklich keine 2000 Brennstäbe in unser schönes Land. Mehr als hoffen können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Wäre ja auch ein schönes Weihnachtsgeschenk für uns alle!

Zum weiterlesen hier

Dienstag, 7. Dezember 2010

Flyer für Donnerstag

Nun endlich der Flyer online! Ladet ihn euch runter, verteilt ihn und verschickt ihn als Datei an all eure FreundInnen!

Zum nachahmen empfohlen

Wir Strahelemenschen waren beim gestrigen Laternenumzug in Rostock. Es waren gut 30 BürgerInnen, die sich bei der Aktion beteiligten, im Vorfeld Laternen bastelten, ihre Kinder mitnahmen. Jung und alt versammelten sich, hielten ihre Laterne gegen die Castoren im dunklen Rostock. Eine kleine Momentaufnahme sehen wir hier unten.




Im Anschluss fand, wie jeden Montag, der Atom-Alarm auf dem Rostocker Uni-Platz statt. Auch hier versammelten sich um Punkt 19.00 Uhr mehrere Menschen (schwer zu sagen wie viele es waren durch den trubel auf dem Weihnachtsmarkt), trommelten, pfiffen, verteilten Flyer. Aktionen zum kopieren und selber machen, ind deiner Stadt, in unserer Stadt. Wie so ein Atom-Alarm aussieht, seht ihr hier.





Eine Aktion zum nachahmen empfohlen!

Flashmobs am 16.12. in ganz Deutschland!

Das folgende Video soll zu einem Bundesweiten Flashmob aufrufen, an der Strecke, auf Weihnachtsmärkten oder vor eurem Rathaus! Werdet aktiv, leitet das Video an alle weiter die ihr kennt, solidarisiert euch mit allen anderen, die sich im Widerstand befinden.


Hier das Video:

Doll was los

Momentan finden ständig Veranstaltungen, Kundgebungen und Aktionen zum bevorstehenden Castor-Transport statt. So ist das Zwischenlager Nord als eines der größten deutschen Zwischenlager bekannt geworden, endlich sammelt sich der Protest auch dort. Es kommen Busse aus Berlin, Hamburg und aus weiteren Städten; es gab/gibt Proteste in über 50 Städten (hier), das Gastgewerbe um Lubmin ist ausgelastet (hier), es wird im Dezember ein Camp (14. - 16.12.) geben.

Gerade deshalb ist es auch so absolut wichtig, den Widerstand absolut Nazi-Frei zu halten! Dazu wird es ebenfalls eine Demonstration in Greifswald geben. "Atomkraft raus, Nazis abschalten" 14.12. um 20 Uhr Greifswald.Weiteres dazu hier.

Zur Demo am Samstag wird auch Ministerpräsident Erwin Sellerring (SPD) kommen - er will selber mobilisieren. Meldung hier.

In der heutigen Tagespresse ist zu verlesen, dass Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) die 951 Brennelemente noch in Ahaus lässt. Meldung zum nachlesen hier.

Doll was los im normalerweise ganzjährigen Sommerloch Mecklenburg-Vorpommern, aber auch anderswo!

Montag, 6. Dezember 2010

Infoveranstaltung in Ribnitz

An diesem Donnerstag findet in Ribnitzer Bioladen eine Informationsveranstaltung statt. Dazu wird ein Referent aus Rostock kommen, der über die Atomkraft aufklärt, uns den Standort Lubmin näher bringt. Die Veranstaltung ist um 19.00 Uhr in Kerstins Bioladen, Markt 12. Flyer ab morgen hier online, zum verteilen, hängen, kleben und was sonst noch so möglich ist.
Wir haben am Wochenende bereits 200 Flyer auf dem Ribnitzer Weihnachtsmarkt verteilt, überwiegend positive Begenungen gemacht, viel spaß gehabt. Wir hoffen euch am Donnerstag zu sehen, auch soll es um UNSEREN Ribnitzer Protest gehen!

Kommt vorbei!

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Infoveranstaltungen un Mobilisierungsveranstaltung geplant

Um kurz vor dem Castor nochmal die Ribnitzer Bevölkerung wach zu rütteln, werden wir in den nächsten Wochen noch mal richtig aktiv werden. Bei der heutigen Sitzung der Strahlemenschen wurde die Aktion auf dem Weihnachtsmarkt in Ribnitz an diesem Wochenende besprochen, außerdem planen wir für die nächsten Wochen noch einmal Aufklärungs- und Mobilisierungsveranstaltungen. Wann und wo werden wir versuchen, nächste Woche genau bekannt zu geben. Geplant ist aber jetzt schon der Donnerstag in der nächsten Woche um 19.00 Uhr. Also Terminkalender heraus holen und Strahlemenschen eintragen. Vortrag, Diskussion und vielleicht der ein oder andere Beitrag mit bewegten Bildern.

Nur gemeinsam sind wir stark.

Strahlemenschen in Aktion

Auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt in Ribnitz-Damgarten werden auch die Strahlemenschen anzutreffen sein. Wir werden Flyer verteilen, Bonbons und mit euch den ein oder anderen Glühwein trinken. Mehr wollen wir noch nicht verraten, immerhin sollt ihr überrascht sein, uns zu treffen. Wir sehen uns am Samstag, den 4.12. in Ribnitz auf dem Weihnachtsmarkt.

Kommt die Dunkelheit, besiedeln die Strahlemenschen Ribnitz.

Schon 15 Busse nach Lubmin

Wie der Seite lubmin-niXda.de zu entnehmen ist, sind bereits 15 Busse nach Lubmin geordert. Das sind schon die ersten 1000 Menschen, die am 11.12.10 nach Greifswald kommen. Uns freut das total und erhoffen uns den größten Anti-Atom-Protest Mecklenburg-Vorpommerns. Wenn ihr auch einen Bus, eine Mitfahrgelegenheit oder Plätze nach Greifswald für die Demo anzubieten habt, mekdet euch bei http://www.ausgestrahlt.de

Montag, 29. November 2010

Castortransport soll weiterhin verschoben werden

Jede Landesregierung spricht sich momentan gegen den radioaktiven Müll aus, will nicht, dass es durch ihr Land fährt. In Sachsen-Anhalt will der Innenminister den Castor zumindist für dieses Jahr stoppen, mit der Begründung der Auslastung der Polizei durch die dubiose Terror-Warnung. Ein Bericht des MDRs unter http://www.mdr.de/nachrichten/7926393.html

OVG: Filmen von Demonstration rechtswidrig

Die Polizei filmte, sowie fast immer auf Demonstrationen, die DemonstrationsteilnehmerInnen frontal von vorne. Das hat das OVG nun als rechtswidrig erklärt. Die Begründung dazu: „Bürger hätten aus Sorge vor staatlicher Überwachung von der Teilnahme an der Versammlung abgeschreckt werden können (...), weil sie nicht übersehen können, ob ihnen daraus Risiken entstehen können." Damit ist der Polizei eine klare Grenze aufgesetzt. Wir hoffen, dass dies nicht nur für Anti-Castor Proteste gilt, sondern auch für andere Demos, bei denen wir als DemonstrantInnen gefilmt und überwacht werden. Wir hoffen das die Polizei aus diesem Urteil gelernt hat und sie das Filmen ab jetzt auf allen Demonstrationen unterlässt.

Zum weiterlesen: http://t.co/Xyb3pEh

Strahlemenschen einen Monat online

Nun gibt es die Strahlemenschen über einen Monat, die Internetpräsenz feierte gestern den Geburtstag des ersten Monats. Wir Strahlemenschen sind alle sichtlich stolz auf uns, so besuchten die Seite schon knapp 600 Menschen. Wir finden das mehr als super, cool und wir strahlen vor Glück. Auch meldeten sich schon Leute, die mitarbeiten wollen. So wächst die Gruppe bei Facebook fast täglich und hat nun schon fast 100 Mitglieder. JedeR der bei Facebook angemeldet ist, darf gerne beitreten. JedeR der mitmachen will, darf mitmachen. Wir freunen uns über Unterstützung, Interesse und Zustimmung. Über Menschen, die gerne aktiv sind und sich gegen Schwarz-Gelb stellen. Denn Schwarz-Gelb macht nur Müll!

Wir wünschen allen LeserInnen eine schöne Woche und eine angenehme Zeit bis zum 2. Advent!

Aus den Augen aus dem Sinn

Für alle die, die nicht mit nach Lubmin kommen, können am Tag später (12. Dez.) nach Ahaus um dort gegen die Castoren nach Majak zu Demonstrieren. Alle weiteren Informationen dazu unter:

http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=blog&artikel=1465

Castor absagen wegen Terrorgefahr

Deutschland befindet sich in der Terror-Hysterie, die Grundrechte sind eingeschränkt oder existieren schon gar nicht mehr, Angst sollten wir auch bei jedem Atmenzug versüren. Wir verspüren die Angst nicht bei jedem Atmenzug, haben aber Angst vor dem Castorzug. Sachsen-Anhalts Minister möchte den Castor jetzt aufgrund der Terrorgefahr absagen. Zu weiterlesen auf den Link klicken:
http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=blog&baum2=1&baum3=1&artikel=1472

Außerdem plant Sachsen-Anhalt 2 mögliche Routen. Dazu der obere Link und dieser hier:
http://bit.ly/glH6Q4

Freitag, 26. November 2010

Material für Greifswald bestellen!

Es werden jede Menge an DemonstrantInnen erwartet. Um diesen Erwartungen zu entsprechen und sie vielleicht sogar noch zu übertreffen, bitten wir alle möglichst viel Öffentlichkeitsarbeit zu machen. Verteilt Flyer, hängt Plakate und sprecht mit den Leuten auf den Straßen. Dazu bieten sich die jetzt zahlreich stattfindenden Weihnachtsmärkte an, aber auch Bahnhöfe oder Einkaufspassagen. Also Material holen und ab verteilen gehen! Material gibts kostenlos (Versandkosten) unter http://www.shop.ausgestrahlt.de/index.php?id=105&no_cache=1

Keine Angst vorm Atom

Aus der Satire-Sendung des deutschen Fernsehens. Habt keine Angst vor Atomenergie. Warum nicht? Guckt euch dieses Video an:

Leukämie ist Zufall

Die niedersächsische Landesregierung wehrt sich gegen die Entnahme von Bodenproben. Die Leukämiefälle in der Elbmarsch haben sich verdoppelt, an den AKWs kann dies laut Teilen der niedersächsischen Regierung nicht liegen. Der genaue Artikel unter:

http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=blog&artikel=1455

Der WDR5 berichtet wie folgt:

Bundesamt: Keine Gesundheitsgefährdung durch ASSE

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat Zweifel daran, dass der Anstieg der Krebserkrankungen in der Nähe des maroden Atommülllagers Asse in Niedersachsen mit dem Betrieb der Anlage zusammenhängt. Nach Darstellung der Behörde zeigten Überwachungsmessungen, dass von dem Atommülllager weder für die Beschäftigten noch für die Bevölkerung eine Gefahr ausgehe. Gestern war bekannt geworden, dass sich die Zahl der Leukämiefälle in der Umgebung der Asse auffallend erhöht hat: So erkrankten zwischen 2002 und 2009 in der Region doppelt so viele Männer an Leukämie wie im Landesdurchschnitt. Bei Frauen zeigte sich zudem eine Verdreifachung der Fälle von Schilddrüsenkrebs. Die niedersächsische Landesregierung versprach eine zügige Aufklärung der Zusammenhänge.

Zu finden unter: http://www.wdr5.de/nachrichten/wdr5-nachrichten.html?news8255297


Auch das Hamburger Abendblatt berichtete jetzt darüber. Dort mit der Teilüberschrift: Gesundheitsrisiko ASSE. Artikel ist zu finden unter: http://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/article1708189/Viel-mehr-Krebsfaelle-rund-um-Asse-Land-sucht-Ursache.html

Atomkraftgegner sprechen davon schon länger und weisen auch auf diese Gefahren hin. Dazu gibt es auch eine Reihe von Broschüren, zu bestellen unter http://www.shop.ausgestrahlt.de/index.php?id=broschueren&no_cache=1 oder bei allen öffentlichen Aktionen der strahlemenschen.

Donnerstag, 25. November 2010

Polizei legt Stacheldraht aus

Laut des NDRs bereitet sich die Polizei schon jetzt auf massiven Widerstand vor und will nächste Woche damit anfangen, teile der Strecke mit NATO-Draht und Zäunen abzusperren. Wir hoffen, dass auch dies nichts bringen wird und es doch zu einer riesigen Verspätung kommen wird.

Hier Link zum weiterlesen:
http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/lubmin251.html

Sachsen-Anhalt bereitet sich auf Castor-Transport vor

Der Castor wird höchstwahrscheinlich durch Sachsen-Anhalt preschen. Wir rufen alle, die dort an der Bahnstrecke wohnen, zu zahlreichen Protestaktionen auf. Einen Artikel der MZ findet ihr unter

http://bit.ly/a4rbQb

Mittwoch, 24. November 2010

Weniger Mädchen um AKW

Unter folgendem Link ist ein höchstinteressanter Artikel mit weiteren verweisen. Er bestätigt die Annahme von vermehrten Krebsfällen bei Kindern und die Abnahme von Geburten von Mädchen.

http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=blog&baum2=1&baum3=1&artikel=1449

Immer wenn der Castor kommt

Ein schönes Video, welches vielleicht noch nicht alle gesehen haben.

Montag, 22. November 2010

Die Polizei am Ende ihrer Kräfte

Laut einer Kurzmeldung auf der Seite des NDR (Link unten) steht die Polizei nicht mehr hinter den Castor-Transporten und fordert den Stopp dieser. Die Gewerkschaft der Polizei fordert heute auf dem beginnenden Bundeskongress, dass es so wenig Castor-Transporte wie möglich geben soll. Die Deutsche Polizei kann wohl nicht mehr für Sicherheit garantieren, wohl auch nicht für die des Castors. Somit hoffen wir, dass es auch keinen Castor zum Zwischenlager Nord gibt.

Zu finden unter den Kurzmeldungen bei: http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/index.html

Sonntag, 21. November 2010

Castor-Gegner lag eine Woche lang tot in einem Bach

Einen Woche nach den Anti-Atom-Protesten im niedersächsischen Wendland haben Spaziergänger einen Gegner des Castor-Transports ertrunken in einem Bach gefunden.

Für die Zugehörigkeit des Toten aus dem Mühlenbach bei Neu Darchau (Kreis Lüchow-Dannenberg) zu den Gegnern des Atommülltransports sprächen sein Erscheinungsbild und gefundene Gegenstände, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.
Beim Wasserlassen ausgerutscht
Die Spuren und die Todesursache deuteten darauf hin, dass der Mann beim Wasserlassen ausgerutscht und in den Bach gefallen sei.

Dort habe er mindestens eine Woche gelegen. Seine Identität steht nicht fest.

Zu finden unter: http://nachrichten.t-online.de/castor-gegner-lag-eine-woche-tot-in-einem-bach/id_43502564/index

400 Menschen in Ahaus gegen Majak-Castoren

Unter folgendem Link ist ein interessanter Artikel zu einer Demonstration die heute statt fand. Es gab Sitzproben und es wurde zu einer Landesweiten Demo gegen die Majak-Castoren aufgerufen. Der Text ist vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Artikel hier: http://de.indymedia.org/2010/11/294942.shtml

Innenminister der Länder können geplante Castor-Transporte stoppen

Pressemitteilung von .ausgestrahlt

Atomgesetz verlangt Rücknahme der Genehmigung, wenn Polizeischutz nicht gewährleistet werden kann

Zur Debatte um die geplanten Castor-Transporte von Ahaus ins russische Majak und vom französischen Cadarache nach Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Es reicht nicht aus, wenn die betroffenen Bundesländer öffentlich über die Transporte lamentieren. Denn sie können dafür sorgen, dass diese unsinnigen und gefährlichen Atommüll-Züge nicht rollen.

Angesichts der aktuellen Überlastung der Polizei haben die Innenminister der Länder die Möglichkeit, die Transporte zu stoppen. Denn Paragraph 4, Absatz 2, Satz 5 Atomgesetz regelt, dass ein Atomtransport nur dann genehmigt werden darf, wenn ‚der erforderliche Schutz gegen Störmaßnahmen oder sonstige Einwirkungen Dritter gewährleistet ist‘. Zwar sind die Transporte nach Lubmin und Majak durch das Bundesamt für Strahlenschutz bereits genehmigt. Aber das Amt muss diese Genehmigung sofort widerrufen, wenn ein Bundesland, durch das der Atommüll-Zug rollen soll, nicht genügend Polizeikräfte zur Verfügung hat, um den Transport zu sichern.

Aufgrund der derzeit angespannten Personalsituation der Polizei haben die Innenminister der Länder also nicht nur die Möglichkeit, sondern geradezu die Pflicht, sich auf das Atomgesetz zu berufen und die Begleitung dieser nicht notwendigen Castor-Transporte abzulehnen.“

http://www.ausgestrahlt.de

Castor nach Russland über MV

Der Innenminister MV´s Caffier (CDU) stellt sich ebenfalls gegen den Castortransport nach Russland. Bremen und Hamburg haben diesem Transport bisher eine Absage erteilt. Nun sind auch Sie dran, Herr Caffier.


Zum weiterlesen ein Artikel aus der OZ:

http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/mv/index_artikel_komplett.phtml?SID=f7a7d236c5aaa21c850ec31ab95bd53a&param=news&id=2961069

Auch Monitor berichtete über diesen Vorfall des Transportes. Der Schiffweg wurde jetzt laut OZ verboten, das heißt er wird wohl auf dem Schienenweg bis nach Russland fahren.



Da auch dort das Endlagerproblem angesprochen wird, ist hier noch ein älterer Bericht (2009) des Auslandsmagazins. Guter Beitrag, meist schlechte Sendung.

Freitag, 19. November 2010

An der Ostsee formiert sich der Protest

Hier ein Bericht aus dem Tagesspiegel über das Zwischenlager Nord bei Lubmin.

http://www.tagesspiegel.de/politik/der-fremde-atommuell/2819710.html

12 Minuten Post

Hier der Post für die, die lieber gucken als lesen. Da der Blog wohl zu Textlastig sei, ist das hier die wohl dringend notwendige Maßnahme.

Wenig Text, viel Video.

Nicht nur Atomenergie macht Müll, sondern auch die Bohrung nach Erdgas. Welche Gefahren hier auf uns lauern, zeigt folgender Bericht des ARD-Magazins Monitor. Demnach sollen bekannte U.S.-Amerikanischen Unternehmen in Deutschland nach Erdgas bohren. Aber seht selbst.
























Da wir aber vordergründig eine Gruppe sind, die sich gegen Atomkraft ausspricht, sollte mit folgendem Post noch einmal auf die Gefahren der Atommülllagerung hingewiesen werden. Dieses Lager besteht übrigens bis heute und kann als größtes Umweltproblem Deutschlands betrachtet werden. Niemand weiß genau, wie viel Müll und vor allem von was dort eingelagert ist. Sicher ist nur eins: Das Lager ist komplett unsicher. Und hier nun das Video von Extra 3.

























Wir hoffen, das ihr in den 12 Minuten perfekt gebildet worden weid und ihr die Zeit nicht als vertane Zeit warnehmt. Viel Spaß weiterhin im WWW - oder auch gerne auf unserem Blog.

Sellering befürwortet Anti-Castorprotest

Nachdem am Mittwoch im Landtag heiß um den Castor-Transport debattiert worden ist, ließ Erwin Sellering es sich nicht nehmen, sich auf die Seite der Demonstranten zu stellen. Er unterstütz unseren Protest und Widerstand also. Wir haben den Ministerpräsidenten Mecklenburg-Vorpommerns auf unserer Seite. Das heißt, alles was mit legalen Mitteln erlaubt ist, muss auch getan werden. Nicht um Sellering zu unterstützen, sondern um den Protest aktiv werden zu lassen. Um uns von den Atomkonzernen und deren Lobbyisten in der Schwarz-Gelben Regierungskoaltion abzugrenzen. Weil wir Verantwortung übernehmen müssen, immerhin ist es unsere Zukunft.

Der Artikel des NDR´s unter: http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/castor315.html

Mittwoch, 17. November 2010

Lubmin wird populär


Lubmin wird immer bekannter, populärer und verstrahlter. Nach und nach wacht die Öffentlichkeit auf und auch die Bevölkerung wird aktiver. Lubmin hat uns immer wieder in Atem gehalten, zuletzt mit dem geplanten Kohlekraftwerk geplant von Dong Energy, jetzt mit der unzulässigen Ausweitung des Zwischenlagers. Obwohl weder Katastrophenschutzpläne bestehen, oder mit beschädigten Behältern richtig umgegangen werden könnte. Nach den Befürchtungen vieler Menschen und auch den Empfindungen der strahlemenschen könnte aus dem Zwischenlager ein Endlager werden. Ein Endlager, welches weder dafür gebaut, ausgerüstet und hoffentlich auch nicht gedacht war. Ein Lager, welches für den strahlenden Müll der ehemaligen DDR zuständig sein soll, nicht für den Schrott von woanders.
            Über Lubmin wird nun nicht mehr nur in der örtlichen Presse berichtet. So ist in der Ausgabe der „Jungen-Welt“ vom 18. November 2010 ein Bericht über dieses Lager.


Wie schon berichtet, steht nun der Termin endlich fest, die Strecke noch nicht. Diese wird aus Sicherheitsgründen weiter geheim gehalten. Auch wenn der Castor nicht durch Ribnitz-Damgarten fahren sollte, bleiben wir strahlemenschen weiterhin aktiv. Wir wollen in Lubmin keinen radioaktiven Müll, kein Endlager und das auslaufen der Zwischenlagerzeit.

Die möglichen Strecken und der Termin sind unter folgendem Link zu finden:



"Alle gegen Castor, aber niemand sagt ihn ab"

Pressemitteilung des
Rostocker Anti-Atom-Netzwerkes (RAN) vom 17. November 2010

"Alle gegen Castor, aber niemand sagt ihn ab"

Sehr geehrte Damen und Herren,

gegen 10Uhr fand heute eine aktuelle Stunde zum Castortransport ins
Zwischenlager Nord bei Lubmin statt. Ministerpräsident Sellering befürwortet
den Protest und kritisiert die Pläne, weiteren Atommüll nach
Mecklenburg-Vorpommern zu bringen. Das Rostockker Anti-Atom-Netzwerk begrüßt
diese Unterstützung und freut sich über eine große und breite Beteiligung
bei der Auftaktdemonstration am 11.12. in Greifswald.

Dennoch kritisieren wir, dass der Transport immer noch stattfinden soll. Der
Sprecher Adelwin Bothe vom Rostocker Anti-Atom-Netzwerk kommentierte die
Diskussion wie folgt: "Wer etwas will, findet Wege! Wer etwas nicht will, sucht
Gründe."

Der Aussage, dass der Landesregierung die Hände gebunden seien, da
Castortransporte Angelegenheit des Bundes, widerspricht der Sprecher
deutlich. Bereits am 17.10.1991 hatte der Schweriner Landtag mit den Stimmen
aller Fraktionen dem Bau eines Zwischenlagers in Greifswald zugestimmt, wenn
darin ausschließlich Atommüll aus dem ehemaligen AKW Greifswald und
Rheinsberg eingelagert werde.
Weitere Gründe sind die fehlende "Isolationszelle" für undichte
Castorbehälter, sowie fehlende Katastrophenschutzpläne. Weder für die
hiesige Bevölkerung noch für die zehntausende Touristen, die in den
Sommermonaten ihren Urlaub in der Nähe des Zwischenlagers verbringen, gäbe
es Notfallpläne. Nicht zuletzt ist der Transport politisch nicht
durchsetzbar, weil es massive Proteste geben wird, unter denen der Transport
nur durchsetzbar sei, wenn wie zuletzt in Gorleben, zahlreiche
Grundrechtsverstöße in Kauf genommen werden.

Wir fordern Ministerpräsident Sellering auf, alle Hebel in Bewegung zu
setzen, um den Transport abzusagen. Noch ist es nicht zu spät!


Mit sonnigen Grüßen,
Adelwin Bothe
Rostocker Anti-Atom-Netzwerk

Dienstag, 16. November 2010

Ein Zwischenfall


Uns verwundert es wirklich kaum, dass in den einem oder dem anderen Krümmel ab und zu der Trafo brennt. Dies ist kein Phänomen, sondern das normale Sicherheitsrisiko. Ganz nach dem Motto: „Desto oller, umso doller“ sollen nun auch die alten Anlagen weiter betrieben werden, im genauen Bewusstsein, welche Gefahren da für uns lauern. Die veralteten AKWs sollen jetzt weiterhin Radioaktivität produzieren dürfen, ohne die Endlagerfrage geklärt zu haben. Damit wurde den alternativen Energien eine ganz klare Absage erteilt. Geforscht wird erst, wenn wir wieder kurz vor Ablauf der Kernenergie sind.
Die Regierung ist nun aber auf Endlager-Suche. Nicht für sich, was sicherlich genauso positiv wäre, sondern für den Atommüll. Sie suchen allerdings gar nicht richtig, Sie denken, Sie hätten schon gefunden. Gorleben, vom Umweltminister persönlich ausgewählt und für gut befunden. Röttgen ist ebenfalls nur ein nuklearer Zwischenfall dieser Regierung, der erste verstrahlte Bundesumweltminister Deutschlands, der die Laufzeiten mit seiner Stimme verlängert hat. Wenn solche Leute Politik machen, dem Volke im Namen des gleichen einem viel zu erhöhten Risiko aussetzen, dem Bundesrat das Veto-Recht absprechen, ist das nicht länger haltbar und zutiefst undemokratisch. Was passiert wenn wir die Verfassung brechen würden? Uns Undemokratisch verhalten? Und das mit einem grinsen auf dem Gesicht?
Uns kann jeden Tag ein Zwischenfall erreichen, der mehreren hunderttausend bis Millionen von Menschen das Leben kosten kann. Nur weil in Deutschland die 4 großen Stromkonzerne weiter Unsummen an Geld verdienen wollen. Sie zementieren so ihre Macht und es kommt nicht zum gewünschten Energiewechsel. Außerdem gibt es pro Jahr gut 100 „meldepflichtige Ereignisse“ in den 17 AKW in Deutschland. Über 100mal Risiko, dass eines der Werke hoch geht, dass Menschen; Tiere und Natur sterben und/oder längerfristig geschädigt werden.
Der Zwischenfall der Schwarz-Gelben Regierung wird langfristig auch zu einem atomaren Zwischenfall führen. Egal, ob in einem Atomkraftwerk oder im Krieg. So sind laut Berichten zufolge RWE und EON auch noch die beiden Besitzer der deutschen Urenco-Anteile. Diese Firma verkauft Materialien, die auch für waffenfähiges Material genutzt werden können. So geht ein Castor mit 951 Brennelementen von Ahaus nach Russland, wohlmöglich um als waffenfähiges Uran neu Kariere zu machen. Vielleicht auch durch Mecklenburg-Vorpommern und Ribnitz-Damgarten. Diese beiden Konzerne verdienen an dem Tod von Menschen. Und es ist ihnen egal, ob das im Krieg passiert oder in der Kleingartenanlage am Sonntag direkt neben dem geliebten Kühlturm. Hochgehen kann immer etwas, gewollt oder ungewollt. Wir sind davon betroffen. Wir müssen uns also auch entgegenstellen.
Der nächste Zwischenfall ist nur noch eine Frage der Zeit. Und mit jedem Tag erhöht sich das Risiko. Wer soll sich wehren wenn nicht wir? Wo bleibt die Zivilgesellschaft, die die Regierung fordert und zugleich verurteilt?

Mach mit! Übernehme Verantwortung für dich und andere!

Schritt 1:
Schwarz-Gelb eine Absage erteilen, gleich 2 Mal!

Schritt 2:
Mail an strahlemenschen@gmx.de und Einladung zum nächsten treffen holen. JedeR ist willkommen!

Terminänderung für den Castor

Laut der "OSTSEE-ZEITUNG" soll der Castor schon am 16.12. durch Mecklenburg-Vorpommern fahren. Für Ribnitz-Damgarten dann am gleichen Tag bzw. am nächsten zu erwarten.

Siehe auch: http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/lubmin249.html

Montag, 15. November 2010

Über 20 Castorbehälter durch Ribnitz?

Laut des Weser-Kuriers ist es möglich, dass noch 18 weitere Castorbehälter durch Ribnitz-Damgarten rollen könnten. So ist die Genehmigung bis zum 16. April 2011 für diesen Transport ausgestellt. Die 951 Brennelemente sollen von Ahaus wohlmöglich über Rostock nach Russland fahren. Es ist zu erwarten, dass der Castor mit den Behältern aus Cadarache (4 Castoren) und Karlsruhe (5 Castoren) gleich den nächsten Castor mit im Gepäck hat, sie also am gleichen Tag rollen werden. Das Sie dann durch unsere vorpommersche Doppelstadt fahren werden, ist sehr wahrscheinlich. Ribnitz-Damgarten wird also nicht durch „nur“ 9 Castorbehälter bedroht, sondern nun durch 18 weitere!

Bewusst handeln ist notwendig, hier und von dir!

Bericht des Weser-Kuriers unter:

http://bit.ly/co220U

Kaffee; Kuchen; Revolution


Knapp 30 Personen versammelten sich am Samstag im AJZ KiTa um den Filmabend der strahlemenschen zu verfolgen. Sie sahen einen Film, der um mehrere Mythen aufräumte. So wurde das Zwischenlager Gorleben beleuchtet und die Folgen als Endlager gekennzeichnet. Auch die möglichen Folgen, die bei einem größeren Brand oder einer Explosion like Tschernobyl in Deutschland passieren würde. Fakt ist: Deutschland ist für so einen Zwischenfall nicht gerüstet. Wir können zwar in den Kongo fliegen und in Afghanistan Schädel durch die Gegend tragen, würden aber keinen Ernstfall mit einem AKW im eignen Land unter Kontrolle haben. Das der Film die ZuschauerInnen beeindruckte, war bei der im Anschluss folgenden angeregten Diskussion spürbar. So stellten die interessierten BesucherInnen durchaus kritische Fragen, die aber in einem offenen Plenum gut beantwortet und diskutiert worden sind. So waren unterschiedliche Meinungen vertreten, was die Gespräche spannender werden lies.
            In der Diskussion kam auch der Termin zur Sprache, an dem der Castor durch Ribnitz-Damgarten fahren soll. Dies wird aller Voraussicht nach der 20. Dezember 2010 sein. Gleich danach kam die Frage, wie wir als Ribnitz-Damgartener oder gar als Betroffene reagieren sollen. Wir bleiben bei unserem Standpunkt, dass wir einen friedlichen Protest wollen. Es geht uns darum, dass wir weiterhin versuchen, die Ribnitz-Damgartener Bevölkerung weiterhin aufzuklären und zum Protest gegen den Castor aufzurufen. Nur eine flächendeckende Protestaktion macht den Unmut in der Bevölkerung deutlich. Also auch hier, im kleinen Ribnitz-Damgarten. Oder in dem kleinen Ort, am Rand der Strecke, an dem du wohnst.

Bedanken möchten wir uns bei all denne, die sich am Samstag Zeit genommen haben zu kommen, vorzubereiten und zu backen. Der Kuchen war absolut lecker und der Kaffe immer eine Mischung zwischen Tee und Herzkaffee.

Wer Lust hat, bei uns mitzuwirken und mitzumachen, kann sich einfach bei uns melden. Wir treffen uns immer mindestens einmal die Woche. Einfach eine Mail an strahlemenschen@gmx.de